Sonntag, 30. Dezember 2012

Häufig zu Besuch...

... bei uns im Garten ist die Elster.
Auch bei dem heutigen Aprilwetter -kurzer Sonnenschein, Sturmböen und heftiger Regen-, hat sie vorbeigeschaut.



Format 14x15 cm, Skizzenpapier, Bleistift, Kohlestift, Faber-Castell Farbstift,

Im nächsten Jahr werde ich mir wohl noch ein Fixativ kaufen, sonst ist die Kohle nachher verwischt.

Hat jemand einen Tipp?

Freitag, 28. Dezember 2012

Erinnerung an den Sommer

Bei diesem grau-in-grau Wetter und dem trostlosen Ausblick aus dem Wintergarten, denk ich häufig an den Sommer mit seiner Blütenpracht.



Ein Augenblick hat da geglüht

In einer blauen Hügelwelt
Bei einer Amsel Sehnsuchtton
Ein großes, grünes Roggenfeld,
Und drinnen feuerroter Mohn.
Wie ein Laternlein jede Blüt,
Und brennen röter als der Tag.
Ein Augenblick hat da geglüht,
Der lang noch nicht erlöschen mag.

Max Dauthendey (1867-1918)




Erinnerung an den Sommer

Format 16x12cm, weiße Pappe, Acrylfarbe für den Hintergrund, Bleistift, E.Faber Aquarellfarbstifte,



Samstag, 22. Dezember 2012

Wünsche



Für jedes Glück

Ich wünsche, dass für jedes Glück
Ein Traum dich leis beglückt,
Dass eine Seele mit dir zieht
Und eine warme Hand dich drückt.

Ich wünsche, dass dir eine Kerze brennt
Im dunklen Zimmer, wenn du ganz allein,
Und ein Schmetterling dich weiter trägt,
Wenn dein Auge weint.

Ich wünsche, dass für jedes Lied in deinem Herzen
Ein neues Licht erscheint,
Und dass die Welt im Abendschmerze
Dir einen neuen Morgen schenkt.

Ich wünsche, dass die Gabe deiner Liebe
Sich immer noch erneu're
Und die Leichtigkeit des Lebens
Deine Seele tief erfreue.

Ich wünsche, dass dein Sommer
Dich wie der Frühling durch sein Glück beweist,
Und dir im kalten Winter
Dein gutes Herz erwärmt und deinen Geist.

Ich wünsche, dass für jedes Glück
Ein Traum dich leis beglückt.

(© Monika Minder, http://www.gedichte-zitate.com/index.html)









Dienstag, 11. Dezember 2012

Buchstabengekritzel, Schaukelpferd und Plüschhase ist ein Bild

... zu einer Geschichte von Margery Williams ...und ein Bild zu einem Spruch von Pablo Neruda.

Buchstabengekritzel

Format 15 x 13cm, Copic Multiliner 0,05, 0,3, Koh-I-Noor Polycolor Farbstift




Schaukelpferd und Plüschhase

Format DinA5, Bleistift, Koh-I-Noor Polycolor Farbstift, Derwent Farbstift

Und hier die wunderbare Geschichte:


Das Schaukelpferd und der Plüschhase von Margery Williams


Das Schaukelpferd sagt zum Plüschhasen: "Bevor du Leben in dir hast, musst du wirklich werden."

"Was heißt wirklich?" fragte das Plüschkaninchen, "heißt es, dass du so ein Brummen im Bauch hast und eine Kurbel zum aufziehen aus dir rausguckt?"

"Wirklich ist nicht so wie du gemacht bist", sagte das Schaukelpferd, "sondern etwas, das mit dir passiert. Wenn ein Kind dich lange Zeit liebt, wenn du nicht nur zum spielen da bist, sondern wenn es dich tatsächlich liebt, dann wirst du wirklich."

"Tut das weh?" fragte das Kaninchen.

"Manchmal ja", sagte das Schaukelpferd, denn es sagte immer die Wahrheit. "Aber wenn du wirklich bist, dann macht es dir nichts aus, dass es weh tut."

"Passiert es auf einmal, so wie wenn man aufgezogen wird", fragte es, "oder immer nur ein bisschen?"

"Es passiert nicht auf einmal", sagte das Schaukelpferd, "wirklich wirst du nur langsam, es dauert ziemlich lange. Deshalb passiert es nicht oft Leuten, die leicht kaputtgehen oder die scharfe Kanten haben oder die man sorgsam aufheben muss. Im allgemeinen ist zu der Zeit, wenn du wirklich geworden bist, das meiste von deinem Fell schon weggeliebt, die Augen fallen dir raus, deine Gelenke sind lose und du bist schon ein bisschen schäbig. Aber all das ist unwichtig, denn wenn du erst einmal wirklich bist, kannst du nicht mehr hässlich sein, außer für Menschen, die nichts kapieren...

Wenn du erst einmal wirklich bist, kannst du nicht mehr unwirklich werden. Es ist für immer."





Format DinA5, Bleistift, Koh-I-Noor Polycolor Farbstift, Copic Ciao, Copic Multiliner

Hier nochmal der Spruch von Pablo Neruda:


ich, der ich in einem baum aufgewachsen,
hätte mancherlei zu erzählen,
doch da ich viel erfuhr von der stille,
habe ich mancherlei zu verschweigen.
pablo neruda

Freitag, 7. Dezember 2012

Der erste Schnee

Seit 8.00 Uhr heute morgen schneit es ununterbrochen. Da kommt doch Winterstimmung auf.




Die noch verbliebene Rosenblüte:

"Schnee-Rose"


Die Hunde haben wie immer einen Heidenspaß, wenn's schneit:


Tommy


Leo


Brav "Sitz" für ein Porträtfoto:



Für Pia ist es der erste Schnee ihres Lebens und nach anfänglicher Skepsis tollt sie auch herum.



Samstag, 1. Dezember 2012

Abgeknickter Hagebuttenzweig

Ein kleiner abgeknickter Hagebuttenzweig hat für's Bild Modell gestanden:



Der Hintergrund entstand auf sehr nass gesprühtem dickeren Druckerpapier und zwei Tropfen Tusche. Zuerst tropfte ich die schwarze und danach die braune Tusche aufs Papier.
Das Schwarz schwamm eher auf dem nassen Papier, während das Braun sich gleich mit dem Wasser verbunden hat. Verwundert und angenehm überrascht war ich von der lila Färbung.

Format DinA5, schwarze und braune Tusche, Polycolor Farbstifte von Koh-I-Noor